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Leitfaden - Würmer

Würmer sind in der Natur überall vorhanden. Wie bei uns Menschen, kommt es auch beim Geflügel zu einem Befall von Würmern. Vor allem in einem Jahr, mit feuchter Witterung ist der „Wurmdruck“ besonders hoch. Drei Wurmarten sind in der Geflügelhaltung relevatnt:

Spulwürmer

Fadenwürmer

Bandwürmer

Einen Wurmbefall bemerkt man durch einen deutlicht heller werdenden Dotter, einen Legeleistungsrückgang und kleineren Eiern. Die Würmer leben und vermehren sich im Darm und benötigen Nährstoffe. Durch ihre Anwesenheit wird auch die Darmschleimhaut beschädigt und die Aufnahme von Nährstoffen, Vitaminen und Farbstoffen behindert. Daher wird auch der Dotter heller. Würmer werden vom Tier ausgeschieden und bei manchen Arten sind sie mit dem freien Auge, manchmal nur mit einer entsprechenden Vergrößerung sichtbar. Für den privaten Hühnerhalter gibt es zwei Strategien:

Vorbeuge

Viele Würmer werden durch einen Zwischenwirt (z.B. der Regenwurm) übertragen. Vor allem bei hohen, nassen Gras im Auslauf ist der Infektionsdruck höher. Im Stall werden durch die ausgeschiedenen Würmer einer Henne die anderen Artgenossen auch infiziert. Daher sollte der Stall mehrmalig im Jahr gereinigt werden. In der alternativen Tiermedizin gibt es bestimmte Stoffe, die vorbeugende gegen Würmer haben (siehe Hausmittel) und einen Wurmbefall lindern.

Behandlung

Sollte der Wurmdruck schon sehr hoch sein, müssen Sie die Hühner einer Wurmkur unterziehen. Es gibt für Geflügel geeignete Mittel die zuverlässig die Würmer im Verdauungstrakt bekämpfen. Zwei Beispiele hierfür sind Flimabo und Solubenol. Bitte beachten Sie, dass diese Medikamente nur vom Tierarzt verschrieben werden können. Wenn es einen massiven Befall von Würmern gibt, ist es wahrscheinlich notwendig diese Behandlung in größeren Abständen zu wiederholen. Nach der Wurmkur ist der Stall gründlich zu reinigen um eine Reinfektion zu vermeiden.